3-1 Kriegsjahre

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs fördert Deutschland 150 Millionen Tonnen Steinkohlen im Vergleich zu mehr als 300 Millionen Tonnen Steinkohlen jährlich in England, Frankreich und Belgien zusammen. Frankreich vermißt die 1871 an Deutschland verlorenen Kohlen- und Eisenerzgruben in Elsaß-Lothringen und England möchte weiterhin größte Seemacht bleiben. Durch politische Verträge untereinander und mit Rußland fühlt sich Deutschland eingekreist. Rußland und Österreich sind auf dem Balkan uneins. Die Ermordung des österreichischen Kronprinzen am 28. Juni 1914 in der Balkanstadt Sarajewo führt Osterreich in den Krieg gegen Serbien. Mit der russischen Generalmobilmachung am 30. Juli 1914 fallen in Berlin die Würfel für eine militärische Lösung. Nach dem Mobilmachungsbefehl vom 1.August tritt Deutschland an der Seite Österreichs gegen die gerüsteten Länder Rußland und Frankreich an.
Die Parteien schließen einen "Burgfrieden". Scheinbar geeint steht die Nation hinter der Devise eines gerechten Verteidigungskrieges. Der Deutsche Reichstag, in dem 28% Sozialdemokraten, je 23% Zentrumsabgeordnete und Liberale und 15% Konservative vertreten sind, billigt nahezu einstimmig am 4. August 1914 Kriegsanleihen in Höhe von fünf Milliarden Mark.

Während der Kriegszeit muß der Kohlenbergbau nicht nur die 10 Millionen Tonnen Importkohle aus England ersetzen und die deutsche Kriegswirtschaft beliefern, sondern durch die englische Blockade noch den Bedarf der Bundesgenossen decken und die Sonderwünsche der Kriegswirtschaft mit Benzol, Teeröl usw. befriedigen.

Auf der anderen Seite wirkt die Einberufung von teils mehr als einem Drittel der Belegschaft lähmend auf Förderung und Leistung, um so mehr als nur die Hälfte der Kohlenhauer zurückbleibt. Der im Laufe des Krieges eintretende Mangel an Material, Güterwagen und leistungsfähigen geschulten Arbeitskräften erschwert nicht nur eine planmäßige Förderung, sondern zwingt auch zur Einschränkung aller Arbeiten, die nicht unmittelbar der Aufrechterhaltung der Betriebe dienen.

Es mangelt immer mehr an Lebensmitteln und Kleidung, weil Einfuhren an Getreide und Wolle kriegsbedingt stocken. Gleichzeitig sinkt durch die Verteuerung der Lebensmittel und das Aufblühen des Schwarzhandels das Realeinkommen immer mehr. Da die Löhne erheblich hinter den Preisen zurückbleiben und die schlechte Ernährungslage sich nicht bessert, wächst die Unzufriedenheit der Arbeiter.

Bereits mitten im Krieg, im August 1916, flammt wegen Hungers und Lohnerhöhung die erste Streikwelle auf; weitere Streiks folgen im Frühjahr 1917.

Der weitergehende Versuch eines Generalstreiks mit dem Ziel, die gesamte Kohlenförderung lahmzulegen, wird im Februar 1918 unternommen. Neben den alten Forderungen nach mehr Lohn und besserer Lebensmittelversorgung werden zum ersten Mal offen politische Inhalte wie "Nieder mit dem Krieg" und "Kampf für Brot, Frieden und Freiheit", artikuliert. Ein weiterer Generalstreik, ein halbes Jahr später, soll den Gegnern offenbar zeigen, daß die innere Zersetzung im wichtigsten Produktionsgebiet weit fortgeschritten ist.

Die Geschichte des Bergwerks ist in dieser Zeit durch die folgenden Ereignisse gekennzeichnet.

Laut Jahresbericht verschärft sich mit Beginn des Jahres 1914 die Absatzsituation, so daß allein in den Monaten Februar und März 11 Feierschichten verfahren werden. Noch ab Spätsommer 1914 werden mit 950 Arbeitern und Beamten der Zeche mehr als ein Drittel der Belegschaft zum Waffendienst eingezogen. Der Förderbetrieb läuft daher nur einschichtig. Die Zahl der Kohlenhauer sinkt um die Hälfte von 1250 auf 610 Mann, die der Gesteinshauer von 240 auf 140 Mann. Die Jahresförderung fällt auf 586.070 Tonnen, die Leistung je Mann und Schicht auf 0,92 Tonnen und die Kokserzeugung auf nur noch 147.000 Tonnen. Ende des Jahres muß das Teufen des Schachtes 4 bei 480m Teufe gestundet werden, weil es an Hauern und Sprengstoff mangelt. Auch die Verbindungsstrecke dorthin kann nur langsam betrieben werden.

Dem nach schwerer Krankheit 1914 im Alter von 43 Jahren verstorbenen und auf dem evangelischen Friedhof in Recklinghausen beigesetzten Grubenbetriebsführer Constantin Augustin folgt Betriebsführer Gilfert von der Zeche Ewald in Herten. Karl Finkemeyer, vorher Obersteiger auf Emscher Lippe, wird 1914 als Betriebsführer für das Abteufen des Schachtes 4 und die Ausrichtung verantwortlich. Walter Obertüschen, vorher Fahrsteiger auf der Zeche Ewald in Herten, wird 1915 Nachfolger von Grubenbetriebsführer Gilfert.

Bergwerksdirektor Julius BrinkmannDer für alle Ewald-Zechen zuständige Bergwerksdirektor Bergassessor Ruschen wird 1915 Generaldirektor. Da Bergwerksdirektor Sträter zur Gewerkschaft Constantin der Große wechselt, wird der 49jährige Betriebsinspektor Julius Brinkmann Leiter der Zeche; er begann 1896 auf der Zeche Ewald in Resse als Reviersteiger, wurde nach knapp zwei Jahren 1899 Betriebsführer und war ab 1903 Betriebsinspektor für alle Ewald-Zechen. Er betreut auch weiterhin die Zechen Ewald in Herten und Resse. Die Verwaltung findet kein gebrauchtes Auto für ihn. Er erhält ein neues Haus in der Ewaldstraße 64 neben dem ehemaligen Hause Sträter.

Ab 1915 werden zwischen 150 und 250 überwiegend westeuropäische Kriegsgefangene beschäftigt, davon bis zu 88 Mann unter Tage; ihre Lager befinden sich am Schacht 1.

Mit nur noch 1786 Mann Gesamtbelegschaft erreicht die Jahresförderung von 431.135 Tonnen den niedrigsten Stand in den Kriegsjahren; an Koks werden 161.653 Tonnen erzeugt.

Ab 1916 sind auch 135 Frauen über Tage im Platzbetrieb, in den Werkstätten, auf dem Holzplatz und als Maschinenwärterinnen tätig. Die Namen zweier Aufsichtspersonen über Tage sind Heiderich und Göddeken.

Die sportbegeisterten Bergleute Karl Born, Emil Ostrowski, Ludwig Knepper, August Riedel, Emil Geyk, Willi Rex, Max Wojciechowski, Fritz Gawlik, Emil Sorger, Eduard Wahsner, August Cyron, Konrad Linn und Karl Wahsner gründen am 9.Juni 1916 in der Gaststätte Schmitz, der späteren Sportzentrale Romanski, den Sportverein Erkenschwick, den Vorläufer der späteren Spielvereinigung Erkenschwick.

Am 18.August 1916 wird wegen Hungers und Lohnerhöhung zum ersten Mal in Erkenschwick gestreikt.

Als Preise werden 1916 für ein Ei 0,20 Mark, für einen Liter Milch 0,56 Mark, für ein Kilogramm Butter 10 Mark und 15 Mark je Kilogramm Speck genannt; eine alte Uniform kostet 80 Mark und für eine Arbeitshose aus Zellstoff seien 30 Mark zu zahlen; das ist das zwei- bis zehnfache der Preise von 1913; die Löhne bleiben vergleichsweise zurück. Seit 1913 steigt der Gesamtdurchschnittslohn je Mannschicht von 6,02 Mark auf nur 7,04 Mark in 1916. Gegenüber 1915 steigt die Förderung des Bergwerks auf 483.342 Tonnen an.

Aus Mangel an Schuhen läßt der Bergrevierbeamte in der Grube auch das Tragen von Holzschuhen zu. In der Grube ereignen sich 1916 sieben tödliche Unfälle.

Die Verwaltung vereinbart mit dem Arbeiterausschuß verbilligte Abgabe von Butter, Speck und Kartoffeln, muß sich aber 1917 wegen größter Verknappung und Teuerung bereits auf Zwiebeln, Rotkohl und Steckrüben beschränken. Am 14. April 1917 wird ebenfalls wegen Hungers gestreikt.

Die Zeche erwirbt den etwa 160 Morgen großen Hof des Landwirts Friedrich Schnettger und vermittelt diesem als Ersatz den Hof Schulte-Börste in Speckhorn. Zechenfamilien können das Land zu Kartoffel- und Gemüseanbau nutzen.

In den Jahren 1917/18 müssen einige Bergmannsfamilien von der Westerbachstraße infolge Teuerung und kriegsbedingt bitterer Notlage ihr Hauseigentum verkaufen. Nach Überprüfen ihrer persönlichen Verhältnisse und betrieblichen Zuverlässigkeit durch die Verwaltung finden sie in der Gewerkschaft Ewald einen Käufer. Der diesen Familien nach Abstoßen ihrer Hausschulden verbleibende Erlös ist der schnellen Geldentwertung ausgesetzt.

Um dem erheblichen Koksmangel abzuhelfen, stellt die Militärbehörde im Kriegsjahr 1917 etwa 340 Mitarbeiter frei.

Die Förderung des Bergwerks beträgt 499.313 Tonnen, die Leistung je Mann und Schicht geht auf 0,75 Tonnen zurück.

Am 1. und 2. Februar 1913 kommt es zum Streik in Erkenschwick im Rahmen eines Streiks von 13.000 Bergleuten auf 31 Zechen des östlichen Ruhrgebietes. Der von der Zechenverwaltung angeforderte Streikbericht für das militärische Generalkommando sagt aus:

"Der Streik kam unerwartet und ohne vorherige Forderung der Streikenden. Am 31. Januar abends 8 Uhr teilte der Polizeiinspektor für Recklinghausen-Land telephonisch mit, daß nach Wahrnehmung eines Polizeibeamten in Oer der Ausstand am folgenden Tage beginnen sollte. Die Frühschicht kam am 1.Februar wie gewöhnlich um 5 Uhr zur Anfahrt, doch holten nicht alle vor dem Betreten der Waschkaue ihre Schichtmarke ab. In der Kaue zögerte man mit dem Kleiderwechsel. Auch bildeten sich Trupps, die von Beamten aufgefordert wurden, sich zur Anfahrt umzuziehen. Es herrschte völlige Ruhe in der Kaue, jedoch wurde das Umkleideersuchen nicht beachtet. Um 6 Uhr wurde den Leuten der weitere Aufenthalt in der Kaue untersagt, worauf sie sich dann ruhig entfernten. Die von der Nachtschicht kommenden zwei Ausschußmitglieder Teigeler und Neumann, über den Grund der Arbeitsverweigerung befragt, erklärten, von nichts zu wissen."

Am 1. Februar nachmittags fand eine Ausschußsitzung statt, an der vom Generalkommando Hauptmann Fromme, von der Bergbehörde Bergrat Hollender, die Verwaltung der Zeche und der Arbeiterausschuß teilnahmen. Hauptmann Fromme erklärte den Ausschußmitgliedern, das Generalkommando lehne es grundsätzlich ab, mit der Belegschaft zu verhandeln, bevor nicht die Arbeit wieder aufgenommen sei; die am folgenden Tage noch nicht zur Anfahrt erscheinenden reklamierten Belegschaftsmitglieder würden unweigerlich eingezogen. Hierauf erkundigte er sich beim Arbeiterausschuß nach etwaigen Forderungen. Der Arbeiterausschuß nannte schnellere Lohnerhöhung und reichlichere Verteilung der Lebensmittel. Das sei nach Angabe eines Ausschußmitgliedes nur gesagt worden, um die streikenden Arbeiter zu schützen und den Eindruck zu verwischen, als ob die Belegschaft in den Ausstand getreten sei, ohne sich vorher mit dem Arbeiterausschuß in Verbindung zu setzen. Ferner teilt Bergrat Hollender dem Ausschuß mit, er sei bereit, im Schlichtungsverfahren eine Lohnstatistik der Zeche
Ewald Fortsetzung und der umliegenden Zechen bekannt zu geben. Die Erklärung der Behördenvertreter gab der Arbeiterausschuß der Belegschaft durch Aushang an verschiedenen Stellen in der Gemeinde bekannt; der Aushang hat aber infolge der eingetretenen Dunkelheit für die Frühschicht nicht den erhofften Erfolg. Am zweiten Streiktag fahren von der Frühschicht im Grubenbetrieb etwa 80 Mann mehr an, dafür bleiben aber die Frauen, die am ersten Tage arbeiten, der Arbeit fern. Am folgenden Sonntag erhält die Belegschaft durch die Aushänge und das Verteilen von Stellungsbefehlen Kenntnis von den Maßnahmen des Generalkommandos; fährt montags wieder voll an.

Die Verwaltung meint: "Der Anlaß zum Streik kann u.E. nur auf politischem Gebiet liegen, denn die Lebenshaltung ist hier in der rein ländlichen Gegend sicher nicht schlechter als an anderen Stellen. Auch stehen die Durchschnittslöhne unserer Schachtanlage Ewald Fortsetzung mit an erster Stelle. Irgendwelche auffälligen Äußerungen über Maßnahmen des Generalkommandos sind uns nicht zu Ohren gekommen. In einer Kameradschaft erklärte ein Arbeiter seinen Vorgesetzten, durch den Streik solle die Offensive im Westen verhindert werden, worauf ein Mitarbeiter, welcher aus dem Felde reklamiert ist, erwiderte, daß dies durch einen Streik nicht zu verhindern sei, denn die dafür erforderlichen Hilfsmittel wären längst zur Stelle.

Am 2. Februar überstellt die Verwaltung dem Kriegsamt in Münster eine von diesem angeforderte Namensliste mit 47 vom Kriegsdienst zurückgestellten Bergleuten im Alter zwischen 19 und 42 Jahren. Schon am 5.Februar jedoch beantragt sie die Entlassung einer gleichen Zahl Einberufener, da mit Kriegsgefangenen für die Arbeit nicht zu rechnen sei; das Einberufen habe bereits Förderausfall verursacht und müsse schon allein wegen der Erzeugung von Ammoniak, Benzol, Toluol u.a. wieder ausgeglichen werden.

Im Herbst 1918, nach vier Jahren Krieg, ist die nationale Begeisterung der vollständigen Ernüchterung gewichen. Um die Monarchie zu retten, führen die Exponenten der bisherigen Ordnung am 3.Oktober 1918 noch das parlamentarische System ein. Die von der Regierung unter Reichskanzler Prinz Max von Baden am 28. Oktober beschlossenen Wahlrechts- und Verfassungsreformen kommen jedoch zu spät. Die parlamentarische Monarchie kann sich nicht halten.

Berliner VolksblattAusgehend von meuternden Matrosen der Kriegsmarine in Wilhelmshaven am 28. Oktober 1918 greifen Aufstände auf Großstädte des Reiches über. In der Revolution bilden sich spontan Arbeiter- und Soldatenräte, die die politische und militärische Gewalt übernehmen und den Krieg beenden wollen. In der Revolution in Berlin am 9. November 1918 verkündet der Reichskanzler Max von Baden eigenmächtig die Abdankung des Deutschen Kaisers Wilhelm II. und überträgt das Reichskanzleramt dem SPD-Abgeordneten Friedrich Ebert.

Am 11. November nimmt Deutschland die Waffenstillstandsbedingungen an, der Krieg ist zu Ende; er forderte aus der Belegschaft das Leben von rd. 180 Männern im Feld, so auch von dem Reviersteiger Baumbach, dem Bürobeamten Holze und dem Markenaufseher Scheer.

Die Waffenstillstandsbedingungen verlangen u.a. den Rückzug des deutschen Militärs auch aus den deutschen Gebieten westlich des Rheins und im Osten in die Grenzen des Jahres 1914. Da die deutschen Seehäfen gesperrt bleiben, dauert der Mangel an Lebensmitteln und Gebrauchsgütern an.

Mit Kriegsende übernimmt auch in Erkenschwick ein Arbeiter- und Soldatenrat die Macht. Er soll zum 11.November 1918 eine Feierschicht angeordnet und an die Zeche die folgende Eingabe gemacht haben.

"Unterzeichnete Arbeiterausschußmitglieder erlauben sich, der Verwaltung folgendes zu unterbreiten: Die am 10.11.1918 im Lokale Witwe Welter tagende sehr stark besuchte Belegschaftsversammlung faßte folgenden Beschluß: Ein jedes Belegschaftsmitglied hat sich zu organisieren. Um es einem jeden möglich zu machen, ist der 17. November 1918 als Endtermin festgesetzt. Denjenigen, welche bis zu diesem Termin sich nicht haben entschließen können, sich zu organisieren, ist seitens der Zeche die Anfahrt zu verweigern. Kommt die Zechenverwaltung diesem Verlangen nicht nach, so ist die Betriebsleitung zu entlassen, oder die Arbeit wird eingestellt. Die ganze Angelegenheit überwacht der Soldaten,- Zentral- und Arbeiterrat. Ferner erlaubt man sich, der Verwaltung die Namen des Arbeiterrates bekanntzugeben: Josef Neumann, Carl Schwappach, Wilhelm Kornmüller, Gerhard Langel, Max Öser, Adam Lemanski, Wilhelm Dieckmann, Stanislaus Szymkowiak.

"Wir bitten, uns vor dem 17. November bekanntzugeben, wie man sich seitens der Verwaltung zu diesem Ergebnis stellt. Mit bergm. Glückauf! Josef Neumann."

"Nichtorganisierte" Arbeitnehmer sollen Wutausbrüchen von Funktionären ausgesetzt gewesen sein.

Im November 1918 wird die Schichtzeit auf acht Stunden verkürzt und im Dezember 1918 und Januar 1919 werden die Löhne erhöht. Die Zechensiedlungen erhalten elektrischen Strom. Die Belegschaft erreicht 1918 mit 2.105 Mann etwa wieder die Stärke von 1912, fördert 513.000 Tonnen Kohlen mit einer Leistung je Mann und Schicht von 0,66 Tonnen und erzeugt fast 332.000 Tonnen Koks.

Im Gestein werden 100 Hauer ausgewiesen. Der Durchschnittslohn aller Arbeiter einschließlich Jugendlicher beträgt 10,68 Mark je Schicht. Auf 100 Arbeiter kommen etwa sechs Jugendliche.

Schröders HofUm Bergschadensansprüchen vorzubeugen und den Arbeitern mehr Land zur Selbstbewirtschaftung gegen mäßigen Pachtzins zu überlassen, erwirbt die Zeche 1918 von dem Landwirt Heinrich Schröder den 178 Morgen großen Hof für rd. 250.000 Mark. Dadurch kann dieser in Nottuln für 200.000 Mark den Dahlmannshof kaufen.