Lustige Gezähekiste

Bergmännische Begriffe karikiert von H. Moritz.

Gezähe ist Bergmännisch für Werkzeug und Arbeitsgeräte, die der Bergmann zur Bergarbeit benötigt. Im Steinkohlenbergbau des 19. und 20. Jahrhunderts hatte jeder Bergmann sein eigenes Gezähe. Damit es nicht gestohlen werden konnte, wurde es vor Schichtende entweder in der Gezähekiste eingeschlossen oder auf den Gezähering aufgefädelt und dieser dann verschlossen. Dazu hatten alle Werkzeuge ein Loch oder eine Öse. Gezähe, das nicht zur persönlichen Ausstattung gehörte und nur hin und wieder benötigt wurde, konnte der Bergmann in der Gezähekammer (auch: Magazin) gegen Abgabe einer Gezähemarke ausfassen. Die meisten Werkzeuge waren mit einer eingeschlagenen oder aufgeschweißten Nummer versehen.

Alter Mann
Alter Mann

Bergmännische Bezeichnung für den Lagerstättenteil oder den Grubenbau, der nach der Gewinnung des Rohstoffes verbleibt.

Bandmeister
Bandmeister

Das Förderband (auch Transportband oder Bandförderer) hat sich im Bergbau auf vielen Einsatzgebieten bewährt. Es ist ein zuverlässiges System für Förder- und Transportaufgaben im Bergbau, über oder unter Tage. Der Bandmeister übernimmt die wichtige Aufgabe der Wartung und Reparatur.

Beim Buttern
Beim Buttern

Frühstückspause des Bergmanns unter Tage.

Bergeversetzer
Bergeversetzer

Berge ist im Bergbau die Bezeichnung für das taube Nebengestein, das bei Gewinnung von Kohle  anfällt. Es handelt sich dabei um Gesteinsmassen, die beim Abbau des zu gewinnenden Kohleflözes im Hangenden und Liegenden der Kohle mit abgebaut werden.
Bergeversetzer bezeichnet die gemeinsame Arbeit der Bergmänner bei der Entsorgung oder Verladung der Gesteinsmassen.

Bergpolizei
Bergpolizei

Die Bergbehörde ist die für die Bergaufsicht zuständige staatliche Sonderordnungsbehörde.
Sie ist auch zuständig für die als Bergpolizei bezeichnete Überwachung der staatlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen im Bergbau. Zur Betriebsüberwachung lässt sie Betriebspläne zu und überwacht deren Vollzug.

Blassteiger
Blassteiger

Mit Bergen ausgefüllte Hohlräume im Streb. Um den entstandenen Hohlraum im untertägigen Bergwerk gegen Einsturz zu sichern, wird Gestein in den Hohlraum geschichtet.
Hierzu "blasen" Maschinen, unter Aufsicht des Blassteigers, das zerkleinerte Gestein in die entstandenen Hohlräume. Diese Technik wird ebenfalls bei Stollenvortrieb genutzt. Dabei werden die Wände und die Firste des Stollens zur Stabilisierung mit einer Mischung aus taubem Gestein, Zement und Wasser angeblasen.

Bockmeister
Bockmeister

Bockmeister

Erklärung wird noch gesucht.

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Bruchbau
Bruchbau

Die wichtigste im Tiefbau zur Anwendung kommende Abbaumethoden ist der Bruchbau. Eine Methode, bei der nach dem Entfernen des Erzes oder der Kohle die überlagernden Gesteinspartien herunterbrechen und den entstandenen Hohlraum ausfüllen. Variationen sind Pfeilerbruchbau, Blockbruchbau und abwärts geführter Querbruchbau.

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