Uhren und Brillen für Schießberechtigte

Prise im Streb

An das Oberbergamt Dortmund
(Schreiben vom 22. Juni 1946)

Anliegendes Schreiben der Zeche Brassert wird überreicht. Die von der Zechenverwaltung Brassert erwähnten Mängel decken sich mit den Feststellungen des Bergamts, das keine andere Möglichkeit zur Behebung des dadurch verursachten sicherheitlichen Mißstandes sieht, als ihn dem Oberbergamt zu unterbreiten, weil ihm allgemein sicherheitliche Bedeutung zukommen dürfte.

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Verordnung Arbeitsschuhe und Uhren

Arbeitsschuhe

Der Mangel an Arbeitsschuhen greift immer mehr um sich. Es ist unbedingt erforderlich, daß die Schuhfrage baldmöglichst gelöst wird. Ferner fehlt es in der Belegschaft, da wir viele ausgebombte Familien haben, an Uhren. Vielen Leute ist es deshalb nicht möglich, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Wir bitten das Bergamt, sich für obengenanntes einzusetzen.

An das Bergamt II Recklinghausen, Der Betriebsrat, den 7. August 1945

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Verschleiß an Grubenzeug

Grubenzeug

Versorgung der Bergleute mit Mangelwaren
Der Verschleiß an Grubenzeug ist insbesondere bei den Bergleuten in Abbaubetrieben durch Kriechen und Rutschen besonders groß. Eine Ausbesserung verschlissenen Grubenzeugs ist praktisch unmöglich, da Nähgarn und Stoff zum Flicken fehlt und Zuteilungen seit langer Zeit nicht mehr erfolgen.

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Vorbeten wurde nicht bezahlt

Vorbeten

Der Bergmann August Bieth von der Zeche Geitling, Amt Blankenstein hat angezeigt:
Der Revierbeamte hätte ihm schon vor einigen Jahren das Vorbeten im Zechenhause aufgetragen, wofür ihm ein tägliche Zulage von Zwanzig (?) versprochen wurden. Fazit, er habe dieses treulich verrichtet, jedoch die Zulage nicht erhalten, und obwohl die Genannten aus Überzeugung für's gute Benehmen ihm solches bereitwillig geben wollten, Sie ihm doch vor einer der höheren Beamten abgeschlagen worden.

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